Die Gruppe stimmt überein, dass die Wahlaussagen der 5 Ratsmitglieder der UWG Gemeinde Barum als auch die der 2 ‚Grünen‘ bestimmend für die politische Arbeit und deren Ziel sein sollen.
Unsere Themen- und Ausschussschwerpunkte im Detail und in der Praxis:
- Gemeindearbeit
- Überarbeitung der Satzung der Gemeinde
- Einberufung von regelmäßigen stattfindenden öffentlichen Fachausschusssitzungen (min. 1x im Quartal). Die daraus resultierenden Empfehlungen müssen 7 Tage vor der Gemeinderatssitzung allen Gemeinderatsmitgliedern vorliegen.
- Nutzung des Ratsinformationssystems der Samtgemeinde Bardowick
- Bürgerinnen und Bürger mit vorhandenen Kompetenzen als Berater in den Fach-ausschüsse zulassen
- Steuererhöhung nur, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten.
- Verwaltungshandeln des Rates der Gemeinde Barum im Zusammenhang mit dem (Groß)-Förderungsprojekt „Flindt´s Gasthaus“ vorbehaltslos aufarbeiten und Offen-legung der Kosten und Verluste.
- Schule / KiTa
Die Erweiterung des Kindergartens und der Schule hat oberste Priorität. Eine Abgabe der Schulkinder an einen anderen Ort gilt zu verhindern.
- Die Gebäude und die Ausstattung sind den Bedürfnissen der Kinder anzupassen (z.B. Platzangebot und Personal) und zukunftsfähig zu gestalten.
- Ein eventueller Neubau ist schonend in das Ortsbild einzupassen (z.B. Erhalt des alten Baumbestandes).
- Bürgerinformation / Bürgerbeteiligung
- Übernahme und Aktualisierung der Gemeindehomepage. Diese transparenter und mit mehr Inhalt gestalten. (aktuelle Entwicklung der Haushaltslage, Jahresabschluss, alle öffentliche Sitzungsprotokolle innerhalb von 7-14 Tagen nach Genehmigung)
- Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Fester Termin vor Ort, darüber hinaus digitale Kommunikation (E-Mail o.ä.). Ideen, Anregungen etc. der Bürgerinnen und Bürger werden gehört, protokolliert, geordnet und kanalisiert dem Rat zugetragen.
- Ortsbild / Natur und Umwelt / dörfliche Lebensqualität
- intakte Straßen (dynamische Priorisierung, schnelle Durchführung bei Beschluss einer Sanierung oder Neubau)
- Verbesserung der Verkehrssicherheit; ggf. Einrichtung von 30er Zonen, Spielstraßen, Zebrastreifen und/oder Fahrbahnüberquerungshilfen. Überprüfung der aktuellen Straßenbeleuchtung
- Optimierung ÖPNV (Verkehrsverbindungen / Auslastung)
- Moderates Wachstum der Ortsteile mit Blick auf die notwendigen Infrastruktureinrichtungen. Wachstum in Horburg mit Augenmaß und ausschließlich unter Wahrung des dörflichen Charakters und mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
- Sauberkeit und Pflege öffentlicher Flächen entscheidend verbessern (Abstimmung mit der SG zwecks effektiverer und abgestimmter Pflegearbeiten, handlungsfähiger eigener Gemeindearbeiter). Bürger- und Vereinseinbindung, vorbereitend und aktiv beobachtend sowie möglichst aktiv helfend. Funktionsfähige Mülleimer mit regelmäßiger Leerung, Hundekotbeutelspender in stark frequentierten Bereichen zur Verfügung stellen. Prüfung ‚natürlicherer‘ Gestaltung gemeindeeigener Flächen unter dem Aspekt Pflegekosten minimieren und Ortsbild verbessern. Bestandsaufnahme gemeindeeigener Vegetationsflächen und des Baumbestandes mit Prüfung und Bewertung inkl. Sanierung / Pflege wenn nötig durch nachgewiesen qualifizierte (zertifizierte) Fachfirmen. Eigenmächtige Eingriffe von Bürgern unterbinden. Immer in Absprache und unter Aufsicht der Gemeinde. ‚Alleingänge‘ der SG unterbinden. „Baumtage“ ausrufen und gut kommunizieren, dabei allen Bürgern fachliche Beratung und Assistenz durch Fachfirmen / eigener Expertise anbieten (keine Arbeitskosten), Laubcontainer aufstellen. Vereine einbinden
- Begrünen der Ortschaften (Obstbäume / alte Baumarten an den innerörtlichen Straßen, Streuobstwiesen, Blühflächen und -streifen). Förderungen hierfür heben, Bürgerbeteiligung und ‚Naturpaten‘ suchen und unterstützen.
- Verbesserung des Handynetzes durch intensive Gespräche mit Mobilfunkbetreibern anstreben
- Kultur
- Für die Konzeptentwicklung zur Nutzung des Saals wird eine Projektgruppe gebildet. Kurzfristig wird nur das Nötigste (Schallschutz, Bar) investiert, um den Saal schnellst möglichst nutzen zu können.
- Etablierung von verschiedenen wiederkehrenden Veranstaltungen, bei denen neue und alte Bürgerinnen und Bürger zusammengeführt werden und so die Dorfgemeinschaft gestärkt werden.
- Anstehende Veranstaltungen sollen möglichst für alle einsehbar veröffentlicht werden – z.B. im Aushang und via Internetseite.
- Staatliche Förderungen
In allen nur möglichen Bereichen, auch im Hinblick auf die wirtschaftlichen Betriebe der Gemeinde Barum, prüfen und effektiv für die Gemeindeentwicklung, Ortsbild, Umwelt, Infrastruktur und dörfliche Lebensqualität, soweit wirtschaftlich sinnvoll, einsetzen.